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    <title>medien-mittweida.de - Campus</title>
    <description>Der RSS-Feed des Ressort Campus der studentischen multimedialen Onlineplattform der Fakultät Medien der Hochschule Mittweida - mehr unter http://www.medien-mittweida.de!</description>
    <link>http://www.medien-mittweida.de/</link>
    <language>de</language>
    <pubDate>Thu, 18 Mar 2010 15:07:54 +0100</pubDate>
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      <title>Sauberes Wasser für Battambang</title>
      <description><![CDATA[]]></description>
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      <pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Zwei würdige Kandidaten</title>
      <description><![CDATA[<p><span>Der Rektor der Hochschule Mittweida ist vor allem der wichtigste Repräsentant der Hochschule, denn er vertritt sie insbesondere in akademischen Angelegenheiten. Durch das neue Hochschulgesetz und die beendete Amtszeit des Rektors Professor Lothar Otto, steht die Wahl eines neuen Rektors an. Hierfür gab es bis zum 29. Januar eine Ausschreibung, auf die sich fünf Bewerber gemeldet haben. Der Hochschulrat hat dann zusammen mit dem Senat aus diesen Bewerbern zwei Kandidaten für das Amt des Rektors ermittelt.<br /><br />Die Auswahlkommission hat anhand von einigen Kriterien die Rektoren-Kandidaten ausgewählt. Hochschulrat und Senat werteten die Aussagefähigkeit der Bewerbung, akademische und internationale Erfahrung, Selbstverwaltung, Lehre und Forschung, Führungserfahrung und Sozialkompetenz der Bewerber aus. Entschieden haben sie sich für Albrecht Bolza-Schünemann und Professor Lothar Otto. Am 25. März wird der Erweiterte Senat aus ihnen den Rektor der Hochschule Mittweida wählen.<br /><strong><br />Industrie und Innovation<br /><span style="font-weight: normal;"><br />Der dreifache Familienvater Albrecht Bolza-Schünemann war beruflich langjährig in der Industrie tätig. Während seiner Karriere arbeitete er unter anderem bei Bertelsmann und einem Druckmaschinen-Hersteller. Dadurch hat er viele Erfahrungen im Bereich von Finanzen und Controlling gesammelt. "Ich kenne die Hochschule Mittweida schon seit vielen Jahren", berichtet Albrecht Bolza-Schünemann. Er erzählt, dass er immer erstaunt war, wie viel praktische Erfahrung die Studenten aus Mittweida mitbringen.<strong><br /><span style="font-weight: normal;"><br />Wenn Albrecht Bolza-Schünemann als Rektor der Hochschule Mittweida gewählt wird, möchte er vor allem die Kontakte zu Industrieunternehmen pflegen. Dafür meint er, bringt er eine sehr gute Voraussetzung mit, denn durch deine Arbeit in der Medienindustrie hat er viele Kontakte zu ausländischen Unternehmen und Stiftungen. Außerdem möchte er in Zukunft gerne die Studienrichtung Marketing und Vertrieb anbieten. Bei diesen Ideen möchte Albrecht Bolza-Schünemann immer modern bleiben: "Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg." Außerdem erzählt er, dass er sich trotz seiner industriellen Tätigkeit, bei den Medien zu Hause fühlt.<br /><strong><br />Langjährige Verantwortung<br /><span style="font-weight: normal;"><br />Der zweite Kandidat ist Professor Lothar Otto, der sein Amt als Rektor der Hochschule Mittweida fortsetzen möchte. Eines seiner Ziele, wenn er der Rektor bleibt, ist es dass die Zahl der sächsischen Studierenden an der Hochschule wieder steigt. Hierfür hat die Hochschule schon einige Kooperationen, wie die mit der Akademie für multimediale Ausbildung und Kommunikation. "Wir müssen auf das Bewährte aufbauen", erklärt er und spricht den Qualitätsstandard, den Praxisbezug und die Internationalität der Hochschule an. Lothar Otto berichtet von den anstehenden Investitionen wie dem Bau eines neuen Medienzentrums und sagt abschließend: "Ich bin mir der Verantwortung für unsere Hochschule bewusst."</span></strong></span></strong></span></strong></span></p>]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/zwei-wuerdige-kandidaten.html</link>
      <pubDate>Thu, 18 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Hochschule im Partyfieber</title>
      <description><![CDATA[<p><span>Sie ist mittlerweile eine richtige Tradition geworden: die Semesterauftaktparty (SAP) in der Mensa der Hochschule Mittweida. Neben der Erstsemesterparty, welche immer am Anfang des Wintersemesters stattfindet, gehört die SAP in Mittweida zu der bedeutendsten Party des ganzen Jahres. An diesem Abend haben die Veranstalter für verschiedene Musik gesorgt, sodass für alle Gäste etwas dabei ist. Die DJ's spielen Hip-Hop, R'n'B, Elektronik, Pop und vieles mehr, damit die Studenten so wie alle Interessierten aus Mittweida und Umgebung in Partystimmung kommen.<br /><br />Das Event findet jetzt seit sieben Jahren in Folge statt und ist bei den Studenten der Hochschule Mittweida sehr beliebt, denn hier können sie mit ihren Kommilitonen zusammen feiern. Wie schon in den vergangenen Jahren präsentieren die Veranstalter namenhafte Künstler aus der Musikbranche. Neben Dirk Duske und Phleq McMuesch werden auch DJ Jaleel &amp; Fabster, bei der SAP auftreten. Alle näheren Informationen stehen auf <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.sap-mw.de"><span>www.sap-mw.de</span></a>.<br /><br /><strong>Gelungene Organisation<br /><span style="font-weight: normal; "><br />Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? "Der Aufwand der Organisation ist hoch", so Jürgen Lange, Veranstalter der SAP. Seit sechs Wochen sind die Mitarbeiter bereits fleißig am planen, um diese Nacht zu einer unvergesslichen werden zu lassen. "Ohne Sponsoren und Partner aus der Wirtschaft wäre es jedoch nicht möglich, dieses Event zu organisieren", erklärt Jürgen Lange. Für die Veranstalter ist es wichtig, dass die Preise der Eintrittskarten in einem fairen Rahmen, 5,50 Euro für Studenten und für alle anderen 7,50 Euro, gehalten werden. Im Anschluss findet im Studentenclub Mittweida die SAP-Aftershowparty statt.<br /><br /><strong>Zwei Karten für eine Frage<br /></strong><br />Jeder Partygast, der noch keine Karte hat, bekommt hier eine einmalige Chance, denn zwei Eintrittskarten für die SAP Mittweida 2010 sind zu gewinnen. Alle Interessierten können ihre Antwort auf die Frage: "Wie heißt der Hip-Hop- und R'n'B-Floor auf der SAP Mittweida 2010?", bis heute 18 Uhr an <a href="mailto:gewinnspiel@medien-mitweida.de">gewinnspiel@medien-mittweida.de</a> schicken. In der E-Mail müssen der Name und die Handynummer angegeben werden. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird benachrichtigt und kann die Karten, gegen Vorlage des Ausweises, an der Abendkasse abholen.</span></strong></span></p>]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/hochschule-im-partyfieber.html</link>
      <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>&quot;Kluge Köpfe halten&quot;</title>
      <description><![CDATA[Das "Mentoring-Netzwerk Sachsen" ist ein Gemeinschaftsprojekt von Hochschulen des Freistaates, dessen Leitung der Hochschule Mittweida obliegt. Die Idee dahinter ist, dass Experten-Teams der verschiedenen Bildungseinrichtungen den akademischen Nachwuchs in die späteren Tätigkeitsfelder begleiten, um für sie die Einstiegschancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Gedacht ist das Programm für sächsische Studierende aller Fachrichtungen. "Mentoren nehmen hierbei den akademischen Nachwuchs an die Hand. So können wir kluge Köpfe in Sachsen halten", erklärt die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer.<br /><br />Die Fördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Sozialfond (ESF), der Hochschulen und Forschung unter bestimmten Vorgaben unterstützt. Prof. Monika Häußler-Sczepan, Prorektorin für Studium und Bildung der Hochschule Mittweida, hat die Projektleitung für das sächsische Verbundprojekt inne. Sie berichtet: "Der Bereich Mentoring fällt unter die aktuellen Förderrichtlinien, daher wurde einem gemeinsamen Projektantrag der beteiligten Hochschulen zugestimmt." Dazu gehören außerdem die TU Chemnitz, Universität Leipzig, Hochschule für Musik Dresden, Hochschule für Musik und Theater Leipzig und die Westsächsische Hochschule Zwickau. <br /><br /><strong>Für mehr Gleichberechtigung</strong><br /><br />Das sachsenweite Netzwerk ist ein in die Zukunft gerichtetes Projekt, denn "durch die weitere Vernetzung mit Mentorinnen und Mentoren aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung wird der Abwanderung junger akademischer Fachkräfte entgegen gewirkt", erklärt Häußler-Szepan. "Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit sächsischer Unternehmen und Einrichtungen gestärkt." Es schließt außerdem das vom Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig erarbeitete "Gender-Mainstreaming Konzept" ein. Dieses behandelt geschlechtsspezifische Benachteiligung und Maßnahmen zur Gleichstellung von Männern und Frauen.<br /><br />Ebenfalls mit zwei Millionen Euro Fördergeld wird eine Nachwuchsforschergruppe von zehn Promovenden der TU Bergakademie Freiberg unterstützt. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit "feinkristallinen Magnesiumwerkstoffen zur Herstellung von Flachprodukten", und entwickeln dafür neue Materialien, in dem sie gezielt Defekte in der Mikrostruktur nutzen.<br /><br /><strong>Erwerbslosigkeit in Europa senken</strong><br /><br />Der ESF beinhaltet Mittel in Höhe von rund 75 Milliarden Euro für die Förderung von Mitgliedsstaaten, davon sind 9,4 Milliarden allein für Deutschland vorgesehen. Im Jahr 1961 startete der Europäische Staatenbund das Programm, bei dem alle Mitglieder entsprechend ihrer Finanzkraft Gelder einzahlen müssen. Diese fließen unter anderem in vier Strukturfonds – darunter der ESF. Dieser steht unter dem Leitsatz: "Mehr Arbeitsplätze, bessere Arbeitsplätze und Chancengleichheit", und soll für eine Angleichung des Lebensstandards in den unterschiedlichen Regionen sorgen. Ein konkretes Ziel ist, die Zahl der Erwerbstätigkeit in Europa von 64 auf 70 Prozent zu erhöhen.<br /><br />Link: <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.smwa.sachsen.de/de/Foerderung/Strukturfonds_in_Sachsen/Europaeischer_Sozialfonds_ESF/120624.html">Der ESF beim Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst</a>]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/esf.html</link>
      <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Eine für alles</title>
      <description><![CDATA[<p><span>Bereits Anfang 2009 stand fest, dass bis zum Sommersemester 2009 etwa 10.000 neue Bibliothekskarten benötigt würden, da Altbestände fast gänzlich aufgebraucht waren. Alle diese Karten hätten im Folgeschritt mit dem bis dahin üblichen Barcode versehen werden müssen. Aus dieser Gelegenheit heraus entschied man sich für ein komplett neues, multifunktionales Kartensystem, welches im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben anderer Karten übernehmen soll.</span></p> <p>Mit der Einführung der HSWM-Card im Wintersemester 2009/2010 deckte diese bereits die Möglichkeiten in der Bibliothek, wie Zutritt, Ausleihe und Zahlung von Mahngebühren, ab. Weiterhin ist auch ein bargeldloses Bedienen der Druck- und Kopiersysteme möglich.</p> <p><strong>Zukünftige Funktionen</strong></p> <p>Mit Beginn des Sommersemesters 2010 ist es nun auch möglich, die Bezahlung der sportlichen Aktivitäten an der Hochschule Mittweida mit der Karte zu tätigen. Bis zum Ende des Jahres sei weiterhin die Umstellung der Zeiterfassung für Mitarbeiter und die Türöffnungsfunktion geplant. Somit würde zum Beispiel für Medienstudenten die Zutrittskarte für das Medienzentrum wegfallen.</p> <p>Im letzten Schritt sei geplant, auch die Bezahlung in der Mensa der Hochschule Mittweida mit der HSWM-Card zu tätigen. "Dies gestaltet sich jedoch schwieriger als anfangs angenommen, da es sich um zwei völlig verschiedene Systeme handelt", so Bäßler. "Geplant ist eigentlich nur eine einzige Börse auf der Karte", mit der dann ein bargeldloser Verkehr an der gesamten Hochschule möglich sei.</p> <p><strong>Kartenverlust und Datensicherheit</strong></p> <p>Sollte ein Student seine Karte verlieren, so muss er sich umgehend an die Bibliothek oder das Dezernat Haushalt wenden. Die verlorene Karte wird dann sofort gesperrt und das Restguthaben ausgezahlt. Das Dezernat für Studienangelegenheiten stellt daraufhin eine neue Karte aus und berechnet dies mit 15 Euro. Falls es sich um einen technischen Defekt der Karte handeln sollte, ist der Umtausch kostenfrei.</p> <p>Auf der Karte selbst ist lediglich eine ID-Nummer gespeichert. Weitere Daten werden auf einem speziellen Server gesichert, auf den nur mit der jeweiligen Karte zugegriffen werden kann. Auch ein direktes Auslesen des Guthabens auf der Karte ist nicht möglich. Bei einem eventuellen Verlust ist also gesichert, dass niemand auf die Daten der jeweiligen Person zugreifen kann.</p>]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/eine-fuer-alles.html</link>
      <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Sagenumwobenes Naturdenkmal</title>
      <description><![CDATA[Direkt hinter der Direktorenvilla auf dem Campus der Hochschule Mittweida liegt der "Galgenberg", eine ehemalige Richtstätte am Rande der Stadt. In einem eingezäunten Buchenhain ragen große, bemooste Felsbrocken bis zu drei Meter hoch aus dem Boden. Diese unscheinbar aussehenden Kolosse bestehen aus Cordieritgneis, einem metamorphen Gestein. Bei frischem Abbruch lässt sich ein graublaues Mineral ausmachen, denn Cordierit ist ein Halbedelstein. Außerdem ist er sehr hart. Diese Eigenschaft verlieh den Felsbrocken in Mittweida schon früh den Namen "Teufelssteine". Im vergangenen Jahr erst entpuppten sich die Steine bei Bauarbeiten an der angrenzenden Straße als Problem: "Die Steine mussten überbaut werden, weil sie nicht kaputt gingen", erklärt Dr. Marion Stascheit, Leiterin des Hochschularchives. <br /><br /><strong>Der Galgenberg bleibt unbebaut</strong><br /><br />Im Jahr 1892 wurde der damalige Direktor des Technikums Mittweida, Prof. Alfred Udo Holzt, Besitzer des Galgenbergs - verbunden mit der Bedingung, das Areal "unter möglichster Erhaltung seines Charakters parkähnlich anzulegen." Diese Übereinkunft wurde bereits 1898 in der Stadtchronik Mittweidas erwähnt. Noch heute existiert im Grundbuch der Stadt eine entsprechende Vereinbarung. "Für das umzäunte Gebiet gibt es eine Unbebaubarkeitsklausel", weiß Stascheit. Ihr zeigte Professor Wolfgang Oster, ein Enkel des ehemaligen Besitzers, diese Anlage. Als Kind sei es seine Aufgabe gewesen, das Areal und die Wege darin instand zu halten. Heute pflegen die Mitarbeiterinnen des Hochschularchives eine kleine Besonderheit auf einem Felsblock am Galgenberg. <br /><br /><strong>Die Sage um die Teufelskralle</strong><br /><br />In einem Gesteinsbrocken am Rande des Areals befinden sich dicht nebeneinander zwei längliche Einsenkungen, die an Eindrücke von Krallen oder Klauen erinnern. Dies seien, laut einer Sage des ehemaligen Stadtpfarrers Friedrich Ludwig Würkert, die Abdrücke vom Fuß des Teufels. In der Erzählung "Des Teufels Kirchbau" beschreibt der Pfarrer die Entstehung des Areals am Galgenberg so: Der Teufel saß auf dem Berg am Rande der Stadt Mittweida und beobachtete die Wallfahrt der Pilger nach Seelitz, einem kleinen Ort im heutigen Landkreis Mittelsachsen. Da beschloss er, sich zu bessern, Buße zu tun und dem Herrn eine Kirche zu bauen. Mit diesem Vorsatz kehrte er am Abend zurück in die Hölle und setzte seine Heerscharen darüber in Kenntnis. Schließlich versprachen sie, ihm zu gehorchen, wenn er es schaffen würde, seine Kirche auf dem Berg in nur einem Tag zu errichten. <br /><br />Der Teufel erbaute am nächsten Tag einen prachtvollen Dom. Bei Sonnenuntergang betrachtete er zufrieden sein Werk. Allerdings hatte er vergessen, an die Kuppel des Doms ein goldenes Kreuz anzubringen. Doch es war zu spät: Die Sonne ging unter und die Höllenbewohner erinnerten ihn an sein Wort. Vor lauter Wut darüber, zerstörte der Teufel seine Kirche, schleuderte die Felsbrocken umher und stampfte mit seinem Pferdefuß zornig auf einen der großen Steinblöcke. <br /><br /><strong>Steine der Strenge und Erleichterung </strong><br /><br />Prof. Dr. Reinhard Schmidt, von 1990 bis 2000 Rektor der Hochschule Mittweida, hatte seine eigene Erklärung für die Herkunft der Steine: Sie sollen die durch die Härte der Mathematikexamina zu Stein gewordenen Herzen der Mittweidaer Ingenieurstudenten sein. Eine weitere Auslegung besagt, die Steine seien den Studentinnen vom Herzen gefallen, wenn sie ohne Schwangerschaft und seelische Schäden Mittweida mit ihrem Diplom verlassen konnten. <br /><br /><strong>Der Abdruck der "Teufelskralle" (Foto: Stefanie Klawitter)</strong><br /><br /><img src="tl_files/medien-mittweida/pictures/2010/03_maerz/20100311_te_sklawitt_teufelskralle_01.jpg" alt="Teufelskralle" width="500" />]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/teufelssteine.html</link>
      <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>&quot;Und dann gab es Keines mehr...&quot;</title>
      <description><![CDATA[]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/bildergalerie/items/und-dann-gab-es-keines-mehr.html</link>
      <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Gemeinsam zum Erfolg</title>
      <description><![CDATA[Die acht Workshops zur Persönlichkeitsbildung unter dem Motto "Gemeinsam zum Erfolg", welche in der Zeit vom 17. März bis zum 2. Juni stattfinden, werden von Medienstudenten organisiert. Die einzelnen Workshops bauen nicht aufeinander auf, sodass sich alle interessierten Studenten entscheiden können, welche sie besuchen. Unter dem Motto "Gemeinsam zum Erfolg" erarbeiteten die Organisatoren in den letzten Monaten ein Konzept für diese Workshops. Bei jedem Treffen schauen sich die Teilnehmer einen Film zum Thema Erfolg an und tauschen sich anschließend in Gruppen darüber aus. In jeder Gruppe gibt es dann einen Moderator, welcher sich im Vorhinein mit dem Thema des Films beschäftigt hat.<br /><br />Jeder Student der Hochschule Mittweida kann ohne Anmeldung an den Workshops teilnehmen. Doch es gibt noch weit mehr Möglichkeiten: Studenten können sich als Referenten, Moderatoren, Organisatoren, Präsentatoren, Grafiker oder Promoter einbringen. Diejenigen, die an einer solchen Position interessiert sind, können den hauptverantwortlichen Medienstudent Thomas Lerche kontaktieren. Alle wichtigen Kontaktdaten stehen auf der Website <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.machwasausdeinemleben.de">www.machwasausdeinemleben.de</a>. Unterstützt wird das Projekt vom Studentenrat der Hochschule. Dieser will die Workshops finanziell fördern, wodurch diese für Studenten kostenlos sind und wertvolle Filme aus TV-Sendereihen und von bekannten Persönlichkeitstrainern aus Deutschland gezeigt werden können.<br /><br /><strong>Starkes Selbstbewusstsein</strong><br /><br />Die studentische Gruppe möchte mit den Workshops erreichen, dass die Teilnehmer eine bessere Zielsetzung und -planung erarbeiten können. Neben Motivationsfaktoren und der Macht des Unterbewusstseins werden Themen wie die Beeinflussung durch positives Denken, nonverbale Kommunikation und die Erarbeitung einer gesunden gedanklichen Fixierung behandelt. "Hauptsächlich lernen wir, wie Ziele effektiv erreicht werden können. Dazu, wie man sich gesund und motivierend Ziele setzt. Dabei beleuchten wir wichtige Hilfsmittel zur Selbstmotivation", berichtet Thomas Lerche. Durch die Arbeit in Gruppen wird die Gemeinschaft der Studenten gestärkt und eine bessere Wissensvermittlung und Stärkung des Selbstbewusstseins erreicht.<br /><br /><strong>Hilfe vom Erfolgstrainer</strong><br /><br />Am Mittwoch, den 17. März findet ab 19.30 Uhr der erste Erfolgsworkshop im Studio B im Grunert-de-Jácome-Bau statt. Als Einstieg zeigen die Organisatoren den Film "Erfolg I". Anschließend können die teilnehmenden Studenten in Gruppen über den Film diskutieren. "Durch die die Förderung des StuRa wird es am Ende des Projekts jedem Teilnehmer möglich sein, für einen sehr geringen Eigenbetrag bei einem Vortrag eines Erfolgstrainers dabei zu sein", sagt Thomas. Wer das sein wird, steht noch nicht fest, doch die Gruppe steht momentan in Kontakt mit Vera Birkenbihl und Nikolaus Enkelmann.<br /><br /><strong>Weitere Hochschul-Workshops</strong><br /><br />Neben diesem Workshop plant der Fachschaftsrat der Hochschule Mittweida noch weitere. Zwei davon stehen schon fest: Am 23. März findet "Canon Kameras: Grundlagen und Kniffe für professionelle Fotos" und am 26. März "Animation in After Effects und DVD-Authoring in Encore" statt.<br />]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/erfolgsworkshop.html</link>
      <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Studieren wie die Großen</title>
      <description><![CDATA[Vielseitige Themen aus Wissenschaft und Technik erwarten wissbegierige Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren. Eine vorherige Anmeldung durch die Eltern per Post, Fax, Telefon, E-Mail oder über ein Anmeldeformular im Internet ist jedoch nötig, da die Anzahl der Sitzplätze in einem Hörsaal auf 220 begrenzt ist. Alle Veranstaltungen der KinderUni sind kostenfrei. Die vier geplanten Vorlesungen finden jeweils an einem Samstag statt. So können die Eltern ihre kleinen Studenten begleiten und die Vorlesung durch eine Live-Übertragung im benachbarten Hörsaal miterleben. <br><br>Viele Kinder sind derweil von der Vorstellung begeistert, mal ganz allein in einem für sie riesigen Hörsaal zu sitzen, weiß Janett Neumeister, Mitarbeiterin im Servicecenter der Hochschule Mittweida. Lachende Gesichter und strahlende Kinderaugen bei der Anmeldung zu den Veranstaltungen sind für sie der Beweis dafür, dass es die richtige Entscheidung war, einen Vorlesungssaal nur für "UniKids", wie die Teilnehmer an der KinderUni genannt werden, bereitzustellen. Die Dauer der Veranstaltungen ist jeweils auf eine Stunde begrenzt. "Viel länger können sich die Kinder meist nicht konzentrieren. Das sind sie so aus der Schule gewöhnt", erklärt Neumeister. <br><br>Im Vorfeld verteilte das KinderUni-Team Flyer und Plakate an den Schulen in der Region, unter den Grundschulkindern erhielt sogar jeder ein eigenes Informationsblatt für die Eltern. Nach den Universitäten in Freiburg und Chemnitz bietet nun auch die Hochschule Mittweida eine kindgerechte Vorlesungsreihe an. "Es wird sehr gut angenommen. Die Lehrer und Schulleiter sind sehr interessiert", zieht Janett Neumeister ein erstes Resümee.<br><br><b>Ein eigener Studentenausweis</b><br><br>Die jungen Studenten erhalten an ihrem ersten Vorlesungstag eine Studienmappe, in der Informationen, Inhalte und eigene Notizen zu den Vorlesungen abgeheftet werden können. Die UniKids können sich außerdem auf einen eigenen Studentenausweis freuen. Dieser sollte zu jeder Veranstaltung wieder mitgebracht werden, denn für die Teilnahme an jeder Vorlesung gibt es Bonusstempel. Für besonders wissbegierige Schüler, die in einem "Studienjahr" alle vier Stempel gesammelt haben, hält das KinderUni-Team am Ende der letzen Veranstaltung "eine kleine Belohnung" bereit.<br><br>Die erste Veranstaltung der KinderUni findet am 20. März ab 11 Uhr im Gerhard-Neumann-Bau, Raum 120 der Hochschule Mittweida statt. Der Rektor der Hochschule, Prof.-Dr. Ing. Lothar Otto, wird die Vorlesung zum Thema "Von der Blechdose zum Handy… Wie funktioniert das eigentlich?" halten. Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch bis zum 14. März möglich. <br><br><b>Geburtstagskinder erhalten Ehrenplatz<br></b><br>Für Kinder, die am Tag der Vorlesung Geburtstag haben, sind nach Anmeldung Plätze in der ersten Reihe im Hörsaal garantiert. Für sie gibt es außerdem noch ein kleines Geschenk. Natürlich können UniKids auch im Rahmen ihrer Kindergeburtstagsfeier an einer Vorlesung mit den eigenen Gästen teilnehmen. <br><br><b>Wegweiser KinderUni </b><br><br>Durch geburtenschwache Jahrgänge wird die Zahl der Studierenden in den kommenden Jahren weiter abnehmen. "Wenn man den demografischen Wandel betrachtet, könnte man schon Angst bekommen", bemerkt Neumeister und sieht die KinderUni an der Hochschule so bereits als erste, zaghafte "Weichenstellung" in Richtung Hochschulstudium. Das KinderUni-Team will mit dieser Veranstaltungsreihe die Schüler dazu bewegen, sich für eine schulische Laufbahn am Gymnasium zu entscheiden und später dann vielleicht einmal zu studieren. <br><br>Außerdem sollen die Kinder schon frühzeitig für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer begeistert werden. "Je eher man anfängt, desto besser", meint Janett Neumeister. Sie wünscht sich für die erste Veranstaltung eine "richtig gute, positive Resonanz, eine ordentliche Anmeldezahl" und dass diese "übers Jahr stabil bleibt und es nicht nur einen ersten Anfangshype gibt." Außerdem kann sie sich vorstellen, dass die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Mittweida und den Schulen der Umgebung dadurch noch intensiver wird. <br><br><b>Die KinderUni-Veranstaltungen 2010: </b><br><br>20. März <br>"Von der Blechdose zum Handy… Wie funktioniert das eigentlich?"<br><br>05. Juni <br>"Stammt der Mensch vom Affen ab?"<br><br>18. September<br>"Warum vergisst Oma so viel? Das Vergessen im Alter"<br><br>27. November <br>"Wie kommt die Musik ins Radio?"<br><br><a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.hs-mittweida.de/kinderuni" mce_href="http://www.hs-mittweida.de/kinderuni">www.hs-mittweida.de/kinderuni</a><!--[if gte mso 9]>     Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                                                                     <![endif]--><!--[if gte mso 9]>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <![endif]-->]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/studieren-wie-die-grossen.html</link>
      <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Hochschule erotisch</title>
      <description><![CDATA[]]></description>
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      <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Innovative Studienmodelle</title>
      <description><![CDATA[Hauptaufgabe der Fachgruppe in der Fakultät Medien ist es, neue Studienmodelle mit wissenschaftlichem Schwerpunkt zu erarbeiten. Neben der zentralen verwaltungstechnischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Mittweidaer Modells, welches Theorie und Praxis im Studium vereint, erstellen die Mitglieder derzeit netz- und mediengestützte Studien- und Bildungsprogramme. Die Funktionsträger der Gruppe sind Professoren und Mitarbeitern der Hochschule Mittweida, die nicht direkt einer Medien-Fachgruppe zugeordnet sind: Prof. Dr.-Ing. Lothar Otto, Dipl.-Ing. Helmut Hammer, Prof. Dr. Otto Altendorfer, Klaus Vorbrodt, Prof. Miriam Nowara, Prof. Dr.-Ing. Peter Will, Janet Beier M.A., Dipl.-Inf. Undine Schmalfuß und Prof. Dr. Ludwig Hilmer, der wissenschaftliche Leiter. Unterstützt werden sie durch Mittweidaer Studenten, Absolventen und Examenskandidaten.<br /><br />"Der erste berufsbegleitende Studiengang soll bereits im Wintersemester 2010 starten", berichtet Projektkoordinatorin Janet Beier. Im Sommersemester 2011 sind dann mehrere berufsbegleitende Studienvarianten geplant. Die Einführung eines solchen Studiengangs soll es den Berufstätigen ermöglichen, ihre persönliche Qualifizierung und Weiterbildung mit ihrer beruflichen Tätigkeit zu verbinden. "Auf diese Art und Weise ist sicher gestellt, dass Finanzierung und der Erhalt des Lebensstandards einhergehen mit der persönlichen Individualisierung und Fortbildung", erläutert Beier. So müssen die Studierenden Verantwortung für den eigenen Lernprozess übernehmen und werden dabei von der Hochschule unterstützt.<br /><strong><br />Neues Studienmodell</strong><br /><br />"In den letzten Wochen wurde die pädagogische und didaktische Basis geschaffen, auf der aktuell die Umsetzung erfolgt", sagt Janet Beier. Mit dem neuen Modell soll die persönliche und akademische Entwicklung gefördert werden. Dazu strukturiert die Fachgruppe die Lehrinhalte so flexibel, dass sich Arbeit und Studium nicht überschneiden. Mit grundlagen- und anwendungsorientierten Teilprojekten vermitteln die Mitarbeiter ein umfangreiches Fach- und Theoriewissen. Neben dem dezentralen Studienablauf entwickelt die Fachgruppe QIM derzeit ein neues didaktisches Konzept der Studienunterlagen.<br /><strong><br />Viele Kooperationen</strong><br /><br />Zusammen mit den Projektgruppen "SECo", "University Anytime", sächsischen Lokalfunkanbietern und Fakultäten der Hochschule Mittweida entwickelt die Fachgruppe neue Lehrmaterialien. "SECo", das sächsische E-Competence-Zertifikat, erstellt mit der Unterstützung von Studenten Videos, Fotos und Grafiken zum E-Learning im Studium. Im Rahmen des Hochschulprojektes "University Anytime" zeichnen Studenten Lehrveranstaltungen im Fernsehstudio auf. Mehrere sächsische Lokalfunkanbieter entwickeln zusammen mit der Hochschule Mittweida neue Aus- und Fortbildungsprogramme für ein berufsbegleitendes Studium. Außerdem wollen die Mitarbeiter durch die Kooperation mit den Bereichen Design und Produktionstechnik bald effektive Lernbriefe und Onlineangebote anbieten.<br /><strong><br />Zwei Prototypen</strong><br /><br />Beier erläutert: "Bisherige Ergebnisse für Medienstudenten liegen darin, dass sich die Fachgruppe intensiv mit allen Lehrinhalten der Medienstudiengänge auseinandersetzt und dabei die Mehrfachbehandlungen von Themen ausgeschlossen werden." Damit die Verbesserung des Studiums und die Entwicklung des berufsbegleitenden Studiengangs vorangetrieben wird, stellt die Fachgruppe bald zwei Prototypen neuer Lehrmaterialien vor. Diese wurden von Ludwig Hilmer zusammen mit einer Autoren- und Entwicklergruppe geprüft und von Janet Beier an der Technischen Universität Dresden vorgestellt. Nun setzt QIM die Module "Forschung und Analyse" und "Agenturarbeit" an der Hochschule Mittweida um. In "Forschung und Analyse" werden Marktforschung, Statistik und Datenanalyse behandelt, in "Agenturarbeit" Wissen über Agenturmanagement, Mediaplanung und Publikumsforschung vermittelt.]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/qim.html</link>
      <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Stark für Zwei</title>
      <description><![CDATA["Mit acht Jahren habe ich mit Athletik und Bodenturnen angefangen. Danach folgten leichte Kraftübungen wie Liegestütze", erinnert sich Martin Herberg, der damals noch in einer Unterabteilung für den Radsport Verein Dresden (RSV) stemmte. Nicht allein die reine Kraft zeichnet die Sportart Gewichtheben aus. Schnelligkeit und Balancegefühl sind ebenso gefragt wie Koordination und Beweglichkeit. Die Sportler unterscheiden dabei zwei Disziplinen: Beim Reißen führt der Gewichtheber die Langhantel direkt vom Boden über den Kopf. Zwei Bewegungen vereint das Stoßen. Der Heber setzt die Hantel vom Boden auf die Schultern um und stößt sie anschließend über den Kopf.<br /><br />Aus der Entscheidung, ab der siebenten Klasse auf die "Sportmittelschule Dresden" zu gehen, resultierte für ihn ein anderer Tagesablauf. "Um eine Hantel zu beherrschen, muss man erst einmal seinen Körper beherrschen", erklärt Martin. Unter diesem Motto trainierte der heute 25-jährige Gewichtheber in Spitzenzeiten bis zu elf Mal die Woche und wechselte zum Dresdner Sportclub (DSC). Dabei galt die strikte Regel, sich nicht zu überschätzen. Angefangen hatte er mit Sieben-Kilogramm-Langhanteln. "Ich war stolz, als ich das erste Mal die 'Männerhantel' mit 20 Kilo gestoßen habe. Mein Vorbild damals war Marc Huster." Dieser gewann bei den Olympischen Spielen 1996 und 2000 die Silbermedaille und kommt ebenfalls aus Dresden. <br /><strong><br />Bundeswehr fördert Leistungssportler</strong><br /><br />Während seines Fachabiturs in Bautechnik wechselte Martin zum Chemnitzer Athleten Club e.V. (CAC) und damit in die Bundesliga-Mannschaft der Gewichtheber. Hier trainiert er unter anderem auch mit dem Olympiasieger von 2008, Matthias Steiner. 2004 wurde er in die Bundeswehr Sportfördergruppe aufgenommen. "In dieser Zeit konnte ich mich voll auf das Training konzentrieren und war auch finanziell abgesichert", erzählt der ehemalige Sportsoldat. 2004 und 2005 nahm er an den Junioren-Europameisterschaften teil. <br /><br />Anfang 2007 verließ Martin die Sportfördergruppe, da es sich abzeichnete, dass der Sprung vom Junior- zum Senior-Leistungssportler zu groß war. "Aufhören mit dem Leistungssport hat länger gedauert, als ich dachte, da sich mein ganzes Leben darum gedreht hat. Ein neues Ziel zu definieren, war nicht einfach", gibt er zu. Zunächst versuchte er, auch beruflich dem Sport treu zu bleiben und arbeitete als Trainer beim Chemnitzer Stadtsportbund. "Ich habe schnell gemerkt, dass Sportler und Trainer zu sein, zwei sehr unterschiedliche Sachen sind." Die Mühen zahlten sich aus, denn für sein Engagement wurde er 2006 zum Dresdner Sportler des Jahres gewählt. Seinen Traum, einmal Deutschlands stärkster Mann zu sein, erfüllte er sich 2008 bei den Deutschen Meisterschaften in Rodewisch. Er gewann im Reißen mit 141 Kilogramm sowie im Stoßen mit 168 Kilogramm den ersten Platz. <br /><br /><strong>Ohne Gewichtheben geht es nicht</strong><br /><br />Seit dem Wintersemester 2009 studiert Martin Herberg in Mittweida. "Durch Sportkollegen wurde ich auf die Fachhochschule Mittweida aufmerksam. Den Anstoß, Immobilienmanagement zu studieren, bekam ich durch meine Mutter, die auch im Immobilienbereich arbeitet. Bisher bin ich mit dem Studiengang auch sehr zufrieden." Für dieses Jahr hat sich Martin Herberg neben der Teilnahme an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften ein besonderes Ziel gesetzt. Er möchte bei den "Second World University Weightlifting Championships" 2010 in Taiwan die Hochschule Mittweida vertreten. "Die Herausforderung ist, dass ich komplett auf mich allein gestellt sein werde. Es reizt mich, Manager, Trainer und Sportler in einer Person zu sein."]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/campusgesicht-martin-herberg.html</link>
      <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Ihr Kinderlein kommet</title>
      <description><![CDATA[<p>Saskia Langhammer leitet das Auslandsamt der Hochschule Mittweida und veröffentlichte gestern eine Übersicht über Doppelabschlussprogramme in Sachsen. Bei einem solchen Angebot studiert ein Ausländer sowohl in seiner Heimat als auch an einer sächsischen Hochschule und erhält von beiden Ausbildungsstätten einen Abschluss. Laut Langhammer "ein europäischer Trend". Der Trendsetter wäre dann sicher Universität Leipzig mit 36 Partnern im Ausland, während andere Hochschulen nur wenige oder keine solcher Studiengänge anbieten. Für die Hochschule der Bildenden Künste in Dresden sind Doppelabschlüsse uninteressant, meint die dortige Auslandsreferentin Urte Hintelmann.</p> <p>Das Ranking dürfte auch die Sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer interessieren, denn "mit diesem Programm positionieren wir uns im internationalen Bildungswettkampf", so Langhammer. Derzeit durchlaufen etwa zwei Dutzend Studenten in Mittweidaer die partnerschaftlichen Studien. Ab dem Wintersemester sollen Angebote für chinesische und peruanische Studenten hinzukommen.</p> <p><strong>Werbefahrt durch Sachsen</strong></p> <p>Ein anderes Projekt fordert noch Machtgerangel: In der dritten Juniwoche rollen Gymnasiasten aus Tschechien mit dem Bus durch Sachsen, besuchen täglich eine andere Hochschule und übernachten auf deren Kosten. Hier finden wir den ersten Streitpunkt: Welche Hochschulen dürfen sich den potentiellen Studenten präsentieren und in welcher Reihenfolge? Christiane Hinrichs, Auslands-Chefin von der HTWK Leipzig macht ihre Zusage von der Route abhängig: "Wenn wir die sechste Hochschule wären, dann denke ich, würde ich das nicht machen." Das Tour-Programm wäre ihr bis zum sechsten Tag zu umfangreich, schließlich müssen die Gymnasiasten viele neue Eindrücke verarbeiten.</p> <p>Die Westsächsische Hochschule Zwickau wäre gern dabei, wurde aber von Frau Langhammer ausgeplant. Monika Katz, Leiterin des Akademischen Auslandsamts: "Ich werde mich dafür einsetzen, dass die auch in Zwickau vorbeikommen. Das Problem sehe ich darin, dass, wenn da nur 15 Leute in dem Bus sitzen, der Aufwand vielleicht ein bisschen groß ist", sagt Katz. Sie erwägt auch, mit den Vertretern aller Hochschulen nach Tschechien zu fahren und dort für ein Studium in Sachsen zu werben. Andernfalls hätte sie ein Problem mit dem Kosten-Nutzen-Verhältnis.</p> <div class="news_full_image" style="margin: 14px 0px ! important; float: none ! important; width: 513px ! important;"> <a title="Die Leiter der Auslandsämter Sachsens bei Ihrer Tagung an der Hochschule Mittweida. Foto: Martin Glass" rel="lightbox" href="tl_files/medien-mittweida/pictures/2010/02_februar/20100226_te_mglass_auslandsamt3.jpg"> <img src="system/html/20100226_te_mglass_auslandsamt3-a9b334b5.jpg" alt="Die Leiter der Auslandsämter Sachsens bei Ihrer Tagung an der Hochschule Mittweida. Foto: Martin Glass" class="img_news" /> </a> <div class="news_full_image_text">Foto: Martin Glass</div> </div> <p>Seit dem 25. Februar 2010 tagen die Leiter sächsischer Auslandsämter im Senatssaal der Hochschule Mittweida. Sie tauschen ihre Erfahrungen aus, verfeinern oben benannte Pläne und lernen Mittweida kennen. Mit jedem Studienahr wird es wichtiger, Ausländer zu einem Studium in Sachsen zu bewegen, da die Zahl Sächsischer Studienanfänger kleiner wird.</p>]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/blindtext.html</link>
      <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Wenn Technik funktionieren soll</title>
      <description><![CDATA[Wenn andere die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, dann steht Uwe Fischer mit Rat und Tat zur Seite. Der gelernte Fernsehtechniker arbeitet schon seit 1980 als Wartungstechniker an der Hochschule Mittweida. Sein Aufgabenbereich reicht von der Ausstattung und Betreuung der Seminarräume und Hörsäle über die Unterstützung von Veranstaltungen mit audiovisueller Technik bis hin zu Reparaturarbeiten an allen erdenklichen technischen Geräten. "Eigentlich bekommen wir alles wieder zum Laufen", so Fischer, "nur wenn es an die Ersatzteilbeschaffung geht, müssen wir passen. Die müssen dann direkt beim jeweiligen Hersteller geordert werden."<br /><br />Jeden Morgen um sechs Uhr beginnt er mit seinem Rundgang durch alle Hörsäle und Seminarräume. "Ich schaue nach, ob alle technischen Geräte wie Licht, Lautsprecher und Beamer funktionieren", sagt Fischer. Das kann unter Umständen – bei größeren technischen Problemen in einem Raum – auch mal etwas längern dauern. Dann schafft es Fischer nicht, alle Räume vor Unterrichtsbeginn zu kontrollieren; die übrigen werden später nachgeholt. "Im Anschluss stehen dann die Aufgaben an, die ich von meinem Vorgesetzten Steffen Kiesel und Herrn Seja vom Dezernat Technik täglich zugeteilt bekomme."<br /><br /><strong>Die Abwechslung macht's</strong><br /><br />Ein weiterer Aufgabenbereich beinhaltet die Installation und Betreuung der Zeiterfassungs- und Zutrittskontrollsysteme an der Hochschule. "Die Software bekommen wir von einer Firma bereitgestellt, die Hardware übernehme ich dann", so Fischer.<br /><br />Es ist die Abwechslung, die er an seinem Beruf schätzt: "Ich sitze nicht jeden Tag am Schreibtisch und habe dieselben Aufgaben, sondern bin immer unterwegs und habe auch viel Kontakt zu den Studenten und Professoren." Anfangs, als der Medienbereich noch neu an der Hochschule war, half Uwe Fischer oft bei Veranstaltungen wie dem Medienforum und der Mediennacht mit. "Aber auch jetzt, wo alles fest in studentischer Hand ist, bin ich noch immer Anlaufpunkt für Fragen zu Reparaturen und mechanischen Arbeiten."<br /><br /><strong>Motorenlärm und gute Musik</strong><br /><br />In den Semesterferien geht es jetzt an die größeren Arbeiten und Bauvorhaben: "Wenn Hörsäle umgebaut und Räume neu konstruiert werden müssen, reicht die Zeit zwischen den Vorlesungen während der Semester nicht aus." Derzeit ist Fischer unter anderem beim Umbau im Haus 8 beschäftigt, demnächst folgt der Neubau auf dem Gelände der "Alten Brauerei".<br /><br />Zur Abwechslung von der Hochschultechnik beschäftigt sich Uwe Fischer in seiner Freizeit mit Motorsport jeder Art. "Ich war selbst nie der große Sportler, aber gerade der Motorsport interessiert mich besonders." Er fährt zwar nicht aktiv selbst, war aber als Zuschauer schon live bei verschiedenen Rennen dabei. Fischers zweites Hobby ist die Musik: "Ich bin ein großer Beatles-Fan, höre aber auch sonst eigentlich fast alles, von den 60ern bis heute." Dabei legt er sich nicht auf eine bestimmte Richtung fest, sondern ist experimentierfreudig und offen für alles Neue.<br />]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/hsml-uwe-fischer.html</link>
      <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Auf dem Eis zuhause</title>
      <description><![CDATA[Wenn die Mutter Trainerin für Eiskunstlauf ist, dann ist die Freizeitgestaltung der Kinder oft bereits vorgesehen. So auch für Tina Grassow. Noch vor dem Grundschulalter nahm ihre Mutter die damals Dreijährige mit aufs Eis. "Ich lernte Eiskunstlauf und habe schnell festgestellt, dass ich daran nicht wirklich Spaß habe. Ich war schon immer eher die Schnelle, auf der Suche nach Tempo", berichtet Tina. Deswegen wechselte sie mit fünf Jahren vom Eiskunstlauf zum Eisschnelllauf, dem sogenannten Shorttrack. "Shorttrack ist eine recht junge Sportart in Deutschland, bei der es natürlich hauptsächlich auf Geschwindigkeit ankommt", erklärt sie. Beim Shorttrack treten immer zwei Schnellläufer gegeneinander an. Ziel ist es, auf einem 112,12 Meter langen, ovalen Eishockeyfeld möglichst schnell gewisse Distanzen zurückzulegen. "Meine Spezialität sind die Sprints", verrät Tina. <br /><br />Bereits als Kind besuchte Tina eine Sportschule und später auch ein Sportgymnasium. "Die Schulen unterstützten den Sport und das Training war perfekt in meinen Tagesablauf eingeplant." Und das war ziemlich hart, beschreibt Tina: zwei Mal täglich, sechs Tage die Woche. Der Erfolg stellte sich früh ein. Mit 14 Jahren nahm sie an der deutschen Junioren-Meisterschaft teil, und bereits ein Jahr später mit der Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft in Kanada. "Viel zu früh", sagt Tina heute. "Man wird dort ziemlich schnell verheizt. Die Trainer haben mein Alter ausgenutzt, um Druck auf die älteren Teammitglieder auszuüben." Das Training ging weiter und schon 2006 war sie bei den Olympischen Spielen in Turin dabei. "Ich nahm als Staffelläuferin teil und wir erreichten den 6. Platz." Wer glaubt, dass mit dem Erfolg auch Ruhm und Geld kamen, der irrt. Als Preisgeld für den 6. Platz erhielt sie 50 Euro monatlich über einen Zeitraum von einem Jahr. "Davon leben kann man nicht", erklärt Tina.<br /><br /><strong>Vom Leistungssport zu den Medien</strong><br /><br />2007 dann der bisher größte Erfolg der Dresdenerin: Die Shorttrack Frauen-Nationalmannschaft wurde Europameister im Staffellauf. "Unglaublich, dass wir das geschafft haben." Wettkämpfe finden überall auf der Welt statt. Insgesamt acht Mal hat Tina schon China bereist, war in Kanada und auch in den USA. "Eigentlich habe ich außer Australien und Afrika, schon alle Kontinente gesehen, aber für Sightseeing hatte ich fast nie Zeit, der Sport hatte immer Priorität."<br /><br />Seit Beginn des Wintersemesters studiert Tina Grassow nun an der Hochschule Mittweida Medientechnik. Vom Leistungssport zu den Medien – ein nicht untypischer Weg. "Ich bin bei den Pressekonferenzen zu den Meisterschaften nun mal auch mit Journalisten zusammengetroffen. In den Jahren hat sich dann immer mehr der Gedanke eingestellt, so etwas einmal beruflich auch zu machen."<br /><br />Zurzeit steht das Studium an erster Stelle, verrät Tina. Doch ganz ohne Sport geht es auch jetzt nicht. Immer noch trainiert sie vier Mal in der Woche und versucht, aufs Eis zu kommen, um das Gefühl nicht zu verlieren. "Ich bin aber auch mal ganz froh, ein wenig mehr Zeit zu haben. So kann ich meiner heimlichen Leidenschaft nachgehen, dem Theaterspielen." Auch eine Rückkehr in den Sport hält sie sich offen: "Beruflich würde ich später gerne einmal Sportereignisse kommentieren oder moderieren. Sport ist einfach meine Welt."]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/campusgesicht-tina-grassow.html</link>
      <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Von Mittweida nach Kanada</title>
      <description><![CDATA[Ein Auslandssemester bringt einen Studenten in vielerlei Hinsicht voran. Er verbessert seine Sprachkenntnisse, erhöht seine Chancen auf einen Arbeitsplatz und lernt neue Kulturen kennen. Eine neue, internationale Partnerschaft der Hochschule Mittweida ermöglicht es den Studenten, ein Auslandssemester in der englisch- bzw. französischsprachigen Provinz New Brunswick in Kanada zu absolvieren. <br /><br />Die <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.unb.ca">UNB</a> ist eine der ältesten öffentlichen Universitäten in Nordamerika. In diesem Jahr feiert sie ihr 225. Jubiläum. Trotzdem präsentiert sich die Universität mit eigenem <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.youtube.com/unbtube">YouTube</a>, <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://twitter.com/UNB">Twitter</a> und <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.flickr.com/photos/unbphotos">Flickr-Account</a> modern. Mehr als 11.400 Studierende fasst der Campus, darunter sind internationale Studenten aus über 100 Ländern. In den 14 Fakultäten von Kunst über Forst- und Umweltmanagement bis hin zu Angewandter Wissenschaft und Technik, können sich Mittweidaer Hochschüler ein passendes Kursprogramm heraussuchen. <br /><br />"Für interessierte Studenten kommt nur das Herbstsemester der UNB von Anfang September bis Mitte Dezember in Frage", erklärt Frau Dienerowitz. Sie ist unter anderem für die Vermittlung und Betreuung deutscher und ausländischer Austauschstudierender in Mittweida zuständig. "Studiengebühren müssen Studierende nicht bezahlen, jedoch benötigt jeder eine kanadische Krankenversicherung für 180 Dollar im Semester", so die Auslandsemester-Beraterin der Hochschule. Eine Förderung über den Deutschen Akademischen Austauschdienst ist möglich.<br /><br />Die UNB besitzt ein Creditsystem, sodass jeder sich in Kanada erbrachte Leistungen auch hier in Deutschland anrechnen lassen kann. Für den Nachweis der englischsprachigen Qualifikation muss der Hochschüler vor Antritt des Auslandssemesters einen "Test of English as a Foreign Language", kurz "TOEFL", absolvieren. <br /><br /><strong>International Institute New Brunswick</strong><br /><br />Das <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.iinb.ca/de">IINB</a> ist eine Studieneinrichtung in Bathurst in der kanadischen Provinz New Brunswick. Es bietet internationale Berufspraxis in Verbindung mit Sprachintensivkursen in Englisch und Französisch an. Neben dem Mix aus Theorie und Praxis wird der Auslandsaufenthalt mit Workshops und Tourismusprogrammen abgerundet. Die Kosten von bis zu 4.200 Euro muss der Studierende jedoch selbst tragen. "Es gibt schon Modelle, in denen das Praktikum mit der Bachelorarbeit verschmilzt", erläutert Studiendekan Professor Günther Graßau. "Der Student vereinbart im Vorhinein, dass er das Praktikum mit der Bachelorarbeit verknüpfen möchte und kann sie sich so später anerkennen lassen." Alle Programme werden in der Zeit von Februar bis April und Juli bis September angeboten.<br /><br /><strong>Auch Sachsen kooperiert mit Kanada</strong><br /><br />Die Alberta-Saxony Intercultural Intership Alliance (ASIIA) ist ein Praktikumsaustausch-Programm von 15 Universitäten und Hochschulen aus Sachsen und neun aus dem kanadischen Alberta. Auch die Hochschule Mittweida ist an dem Programm beteiligt. Es beinhaltet die Vermittlung und Durchführung von forschungs- oder projektbezogenen Praktika. Die Studierenden können dadurch in der Partnerregion interkulturelle Erfahrungen sammeln. Außerdem werden ihnen Kommunikationsstrukturen sowie Zusammenhänge aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik vermittelt.<br /><br />Für weitere Informationen steht Marion Dienerowitz im Europäischen Hof zur Verfügung.]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/auslandssemester-in-kanada.html</link>
      <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/auslandssemester-in-kanada.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Von anderen Kulturen lernen</title>
      <description><![CDATA[Ab dem kommenden Semester ist Sebastian Steiling der neue Chef des Cosmopolitan Club der Hochschule Mittweida. Er löst damit die Medienstudentin Maria Horschig ab, die ihn als Nachfolger ausgewählt hat. "Da er vor seinem Studium bereits gearbeitet hatte, war ich mir sicher, dass er genug Erfahrung hat, um diese Aufgabe zu meistern. Mir war wichtig, den Posten in verantwortungsvolle Hände zu geben und bei Sebastian bin ich mir sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben", sagt Maria. <br /><br />Sebastian studiert seit 2008 Immobilienmanagement an der Hochschule Mittweida. Schon die Vorstellung des Cosmopolitan Club am ersten Tag seines Studiums machte ihn neugierig und er trat noch im ersten Semester bei. "Ich interessiere mich schon lange für die Kulturen und Traditionen anderer Länder und find es immer wieder spannend, etwas Neues von ausländischen Studenten über ihre Heimat zu lernen. Zu sehen, wie sie leben und wie sich die Geschichte anderer Kontinente entwickelt, ist sehr spannend und obwohl alle Länder andere Lebensarten und Ansichten haben, haben wir doch oft die gleichen Gedanken. Ich hoffe, dass wir das mit dem Cosmo Club auch allen Studenten zeigen können", meint Sebastian.<br /><br />Geboren ist der heute 27-Jährige in Osterburg in Sachsen-Anhalt. Vor seinem Studium in Mittweida hat er eine Ausbildung als Straßenbauarbeiter absolviert. Nach Abschluss der Lehre und zwei Jahren im Beruf erkannte Sebastian jedoch, dass er diese Arbeit nicht sein ganzes Leben lang machen will. Er beschloss, den Job zu beenden und holte sein Abitur in einer Berufsbildenden Schule nach. Anschließend machte er ein Praktikum bei einem Immobilienmakler und entdeckte dort sein Interesse für das Immobilienwesen. "Die Führung und Planung eines Hauses finde ich sehr interessant und es macht auch Spaß", sagt der zukünftige Cosmo-Chef. Da das Studium für ihn im Vordergrund steht, hat er nicht mehr so viel Zeit für andere Dinge. Außer Sport, der sei ihm wichtig. Zehn Jahre lang hat er in einem Handballverein gespielt und noch heute betreibt er regelmäßig Fitnessübungen. Auch mit dem Cosmopolitan Club möchte er im nächsten Semester mehr sportliche Aktionen umsetzen. Mit Mannschaftsportarten wie Volleyball und Fußball will Sebastian die Studenten näher zusammen bringen und somit die Teamarbeit fördern. Aber auch Länderabende sind geplant und eine kollektive Baumpflanz-Aktion soll es wieder geben.<br /><br />"<strong>Super Chance</strong>"<br /><br />Als Leiter des studentisch geführten Cosmopolitan Club fühlt sich Sebastian einer Herausforderung gestellt, und diese will er mit Erfolg meistern. Zu seinen Aufgaben gehört es zum Beispiel, neue Ideen zu sammeln, Clubtreffen zu veranstalten und mit den einzelnen Teams für Marketing, Sprachen, Veranstaltungen und Exkursionen Rücksprache zu halten. Wenn Fragen und Probleme auftreten, steht er natürlich als Ansprechpartner für Mitglieder und alle ausländischen Studierenden bereit. Auch Austausch und Kontakt mit der Hochschule gehören zu seinen Aufgaben. Darüber hinaus sei es eine "super Chance", aus anderen Gebieten der Hochschule mehr zu erfahren. Zum Beispiel im Bereich des Marketing oder in der Zusammenarbeit mit dem Europäischen Hof, der sich um die Auslandsangelegenheiten der Hochschule Mittweida kümmert. Leiter des Cosmo Clubs will er – wie seine Vorgängerin auch – erst einmal nur bis zum Auslandssemester bleiben, das Sebastian gern im fünften Semester realisieren möchte. Sein Wunschziel ist Indonesien, da dort ein "Aufstreben der Immobilienmärkte" ist, wie er sagt. Da die Hochschule mit diesem Land noch keine Partnerschaft habe, würde er gern eine zustande bringen. Eine Weltreise ist ebenfalls geplant, diese wollte er eigentlich schon vor dem Studium mit zwei Freunden starten.<br /><br /><strong>Der Cosmo Club Mittweida</strong><br /><br />Der Cosmopolitan Club ist ein von Studenten geführter Treffpunkt. Hier können ausländische und deutsche Studierende der Hochschule Mittweida zusammenkommen und an Exkursion oder Veranstaltungen teilnehmen sowie sich besser kennenlernen. Bei den Länderabenden stellen die Gaststudenten ihr Land und ihre Kultur auf unterhaltsame Weise vor. Aber auch Sprachkurse bieten Studenten aus dem Ausland an. Zurzeit besteht der Club aus 25 Mitgliedern aus fünf Nationen.<br /><strong><br />Link:</strong> <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.cosmopolitaner.de/">http://www.cosmopolitaner.de/</a>]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/campusgesicht-sebastian-steiling.html</link>
      <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Rock, Kultur und Wissenschaft</title>
      <description><![CDATA[Zum zweiten Mal findet vom 2. bis zum 4. Juni dieses Jahres das Campus Festival Mittweida statt. Die Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt von Hochschule, Studentenrat, Studentenclub, der Fakultät Medien, Studentenwerk sowie des Cosmopolitan Club Mittweida. Einen Überblick über das Programm und viele zusätzliche Informationen finden sich auf <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://campusfestival.medien-mittweida.de/">www.campusfestival-mittweida.de</a> - seit heute erscheint die Website im neuen Design. Die Organisatoren haben Wert darauf gelegt, dass die Vielseitigkeit ihrer Veranstaltungen auch auf der Webpräsenz sichtbar wird. Darum ändert die Navigation je nach angeklickter Kategorie ihre Farbe. Neu ist auch der Menüpunkt "Fotos". Das Anliegen war, den Besuchern einen Vorgeschmack zu geben, was sie vom Campus Festival zu erwarten haben. <br /><strong><br /></strong>"Egal ob Kulturanhänger, Wissenschaftsbegeisterter oder Musikliebhaber, je nach Geschmack wird jeder Besucher des Campus Festivals auf seine Kosten kommen", kündigt Medienmanagementstudentin Sophie König an. Als Produktionsleiterin des Bandcontests "Sachsen rockt!" koordiniert sie auch die Organisation des Campus Festivals. Jeder der drei Tage ist abwechslungsreich: Am Mittwoch findet das "Fest der Nationen" statt, am Abend erwartet die Zuschauer eine Kinovorführung unter freiem Himmel. Der Kultfilm "Kings of Rock - Tenacious D" gibt dabei schon einen Vorgeschmack auf den Donnerstag. Dann haben beim 99drei Bandcontest "Sachsen rockt!" junge Künstler die Chance, ihr Können auf einer großen Bühne unter Beweis zu stellen. Am Freitag locken der Poetry Slam, das Theaterstück "Und dann gab's Keines mehr" sowie die "Nacht der Wissenschaften" auf den Campus. <br /><br />Mit dem Datum und dem Programm haben die Organisatoren bereits ein großes Stück Arbeit geleistet. Sophie berichtet, was es noch zu tun gibt: "Die Organisatoren des 99drei Bandcontest suchen im April zum Beispiel noch Moderatoren, die der Show am 3. Juni einen individuellen Charme und Unterhaltungswert geben sollen." Die Trägerschaft übernimmt in diesem Jahr der Studentenclub Mittweida e.V. Das Organisationskomitee besteht aus 15 Personen, die als Vertreter ihrer Institutionen wie Studentenrat oder Hochschulmarketing mitdiskutieren. "Wir treffen uns je nachdem, wie viele Aufgaben und Entscheidungen anstehen, einmal wöchentlich oder aller zwei Wochen", berichtet Sophie. <br /><br /><strong>Bereichernde Arbeit innerhalb der Arbeitsgruppe</strong><br /><br />Die Arbeit innerhalb der Gruppe mit so vielen verschiedenen Interessen findet sie sehr angenehm: "Alle Komitee-Mitglieder ziehen an einem Strang, um das Campus Festival wirklich auch als Gemeinschaftsprojekt zu realisieren und nicht als Aneinanderreihung vieler Einzelveranstaltungen." Für die Medienstudentin hat ihre Aufgabe viele positive Aspekte: "Man erhält Einblicke in die Organisation anderer Projekte und Fakultäten hier an der Hochschule, die man im 'kleinen Medienkreis' vielleicht so nie bekommen hätte." Zudem lerne sie auch Leute kennen, mit denen sie vorher noch nicht zusammengearbeitet habe. "Das Campus Festival ist ja eine Veranstaltung, die sich an alle Studenten richtet, deswegen entwickelt man auch einen Blick für die Erwartungen aller Fachbereiche", ergänzt sie.<br /><br />Letztes Jahr lief das Campus Festival über vier Tage. Über die gesamte Zeit verteilt zählten die Veranstalter rund 2.000 Besucher. Knapp die Hälfte kam dabei allein zum "99drei Bandcontest". In den vorherigen Jahren fanden als "Campus Open Air" eintägige Veranstaltungen statt. Das Campus Festival Mittweida wurde ins Leben gerufen, um ein Hochschulfest zu gestalten, welches von der Hochschule und allen dazugehörigen Institutionen gemeinsam organisiert und durchgeführt wird. Ziel ist es, alle Studenten und Mitarbeiter zu erreichen, um die Identifikation mit ihrer Hochschule zu vertiefen. <br />]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/cf-programm.html</link>
      <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/cf-programm.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Hörsaal ins Laserlabor</title>
      <description><![CDATA[]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/multimedia-einzelansicht/items/studentenjobs-laserlabor.html</link>
      <pubDate>Fri, 29 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.medien-mittweida.de/multimedia-einzelansicht/items/studentenjobs-laserlabor.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>&quot;Luxuslärm&quot; für Mittweida</title>
      <description><![CDATA[]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/multimedia-einzelansicht/items/bc-headliner.html</link>
      <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.medien-mittweida.de/multimedia-einzelansicht/items/bc-headliner.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Mut zu eigenen Gedanken</title>
      <description><![CDATA[<p><span>Vor 15 Jahren entwickelte </span><span>Hans-Werner Graf, Professor für Volkswirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen, die Idee, Gesprächskreise für alle interessierten Bürger und Studenten anzubieten. Seither fanden über 45 Projekte statt, die sich mit verschiedenen Aspekten der Zeit beschäftigen. Und auch wenn Professor Graf meint: "Wenn jemand etwas wissen will, dann weiß er es", kümmert er sich darum, dass alle Interessenten die Informationen bald nicht nur von Plakaten, sondern auch im Internet bekommen.<br /><br />Eines der Projekte findet aller drei Wochen donnerstags statt, von 18 bis 20 Uhr in der Hermann Hesse Buchhandlung in Mittweida. Im Wintersemester 2009/2010 hat der Gesprächskreis das Thema "Literatur und Kultur" und wird im kommenden Sommersemester fortgeführt. Zu diesen Treffen sind alle interessierten Bürger und Studenten aus Mittweida willkommen, um über tiefgreifende Themen zu lesen und diskutieren. Zurzeit besteht die Runde aus etwa 30 Leuten, die sich beim letzten Treffen am 7. Januar über "Das Jekyll- und Hyde-Motiv im Spätwerk von Thomas Mann" ausgetauscht haben. Professor Graf freut sich über die Anwesenheit von Studenten und meint: "Es gibt keine Tabus, gerne können Studenten kommen. Der einzige Haken ist, dass man Interesse haben muss."<br /><br /><strong>Geschichte - Literatur - Kultur</strong><br /><br />Beim letzten Treffen dieses Semesters am 28. Januar lautet das Thema: "Platin - Kulturhistorische Skizzen eines Edelmetalls". Mit diesem Metall hat sich Professor Graf schon intensiv beschäftigt und so wird das gemeinsame Forschen zur Kultur- und Technikgeschichte von Platin für alle spannend. "Diese Gesprächskreise haben auch den Sinn, zu sensibilisieren", meint er und möchte während der Treffen die Teilnehmer auf verschiedene Aspekte der Geschichte aufmerksam machen. Ab April setzt Professor Graf "Literatur und Kultur" mit dem zweiten Teil fort. Das Programm hierfür steht noch nicht im Detail fest, doch es wird entweder um "Magier der deutschen Sprache" wie Thomas Mann gehen, oder Professor Graf stellt "duografische" Profile vor, in denen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Literaten vorgestellt werden.<br /><br /><strong>"Wir wollen die Fantasie herauskitzeln"</strong><br /><br />Ein weiteres Projekt findet zwei Mal im Jahr, im Frühling und Herbst, ein Wochenende lang statt. Hier diskutieren die Anwesenden jedes Mal über einen Literaturvergleich zwischen Deutschland und einem anderen Land. Teil nehmen hauptsächlich Mitglieder des Autorenvereins Chemnitz. Natürlich können auch Studenten dazu kommen, allerdings sind Vorkenntnisse erwünscht. Die nächsten beiden Projekte richten sich verstärkt an Studenten. Das eine hat die "Zeitgeschichte" zum Thema, das andere nennt sich "High Potential". In diesen beiden Projekten lehrt Professor Graf die Studenten unter dem Motto: "Bediene dich deines eigenen Verstandes und bilde dir deine Meinung", ihre Fähigkeiten sinnvoll zu nutzen.<br /><br /><strong>Ein bisschen Aufklärung</strong><br /><br />"Das Problem ist nicht die Sachkompetenz, sondern die Kreativität", erzählt Professor Graf und möchte alle interessierten Studenten in seinen Arbeitskreisen dazu ermuntern, ihre Persönlichkeit weiterzubilden und sich nicht nur auf ihr Wissen zu verlassen. Das Projekt "Zeitgeschichte" findet aller zwei Wochen zwei Stunden lang statt und behandelt verschiedene Themen aus der Geschichte. Die erste Veranstaltung findet am 7. März unter dem Thema "Die Stalin-Note vom 10. März 1952" statt.&nbsp;In "High Potential" wird es dann philosophisch, denn das Ziel ist es, interdisziplinär zu denken. Auch für alle literaturbegeisterten Medienstudenten sind diese Gesprächskreise wichtig, denn: "Vor allem in den Medien haben Sie große Konkurrenz", meint Professor Graf. "Es ist der Versuch, neben der Fachkompetenz die Kreativität zu lehren. Wie kann ich intelligent aufnehmen, verarbeiten und ablagern?" Wann und wo die Projekte stattfinden, können alle interessierten Studenten Anfang des Sommersemesters von Plakaten, auch auf dem Campus der Hochschule Mittweida, erfahren.</span></p>]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/mut-zu-eigenen-gedanken.html</link>
      <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Weniger Fleisch - mehr Bio?</title>
      <description><![CDATA[Insgesamt 755 Studenten und Mensagäste nahmen an der Umfrage kurz vor Weihnachten teil. Mit Fragen wie: "Wie oft isst du in der Mensa?" oder "Wie schmeckt es dir?", wurden die Meinungen der Besucher in der Weststraße eingeholt. Der Studentenrat in Mittweida wertete diese Umfrage in der vergangenen Woche aus. Nun liegen medien-mittweida.de die Ergebnisse vor.<br /><br />Im Durchschnitt essen die Befragten vier Mal pro Woche in der Mensa. Den meisten Besuchern - knapp 66 Prozent - schmeckt das Essen meistens gut und das Preisleistungsverhältnis beurteilen 55 Prozent aller Befragten als angemessen. Auf die Frage, ob die Gäste der Mensa allgemein bereit wären, für Speisen mit mehr Bio-Zutaten mehr Geld zu bezahlen, antwortete knapp über die Hälfte mit einem Nein. 16 Prozent der Befragten dagegen wären durchaus bereit, für mehr Bio-Kost auch mehr zu bezahlen. Das bisher angebotene fleischlose Gericht findet bei den Besuchern nach wie vor Anklang. 56,7 Prozent sind nicht der Meinung, dass ein fleisch- und fischloses Gericht nötig wäre. Ein Viertel der Teilnehmer würde jedoch auch gerne einmal Essen ohne Fleisch und Fisch angeboten bekommen. Ein Fünftel der Befragten wünscht sich ein tägliches fleisch- und fischloses Hauptgericht. <br /><br /><strong>All-You-Can-Drink beim Mensabrunch kaum erwünscht</strong><br /><br />Auch der monatliche Mensabrunch war Bestandteil der Umfrage. Diese ergab, dass 65,3 Prozent der Studenten überhaupt nicht am Mensabrunch teilnehmen. 16 Prozent der Befragten wären bereit, mehr Geld für ein alkoholfreies All-You-Can-Drink beim Mensabrunch zu bezahlen. 16,8 Prozent würden eine Preiserhöhung für ein solches Angebot jedoch nicht befürworten. <br /><br />Nachdem die Ergebnisse der Mensaumfrage nun feststehen, berät das Studentenwerk Freiberg mit dem Studentenrat in Mittweida. "Da uns die Ergebnisse der Umfrage erst seit Mitte der letzten Woche vorliegen, ist unsererseits noch keine Auswertung erfolgt", erklärt Holger Poppe, Abteilungsleiter des Studentenwerks Freiberg. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und dem Studentenrat wird er daraufhin das weitere Vorgehen festlegen. "Die Wünsche nach vegetarischen Gerichten auf dem Speisenplan sind erkennbar. Ob und in welcher Form wir hier Veränderungen vornehmen werden, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen". Eine Erhöhung der Kosten für das Mensaessen ist laut Poppe jedoch nicht zu erwarten. <br />]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/mensaumfrage.html</link>
      <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Maschinenbau in Frauenhand</title>
      <description><![CDATA[Semas Eltern stammen aus Makedonien und dem ehemaligen Jugoslawien. Wegen ihres muslimischen Glaubens, kriegerischer Handlungen und der Arbeit gingen sie in die Türkei. Heute lebt Sema zusammen mit ihren Eltern und ihren beiden Brüdern in Istanbul. Doch die Großeltern der jungen Frau sind nach wie vor in Jugoslawien. So ist sie seit ihrer Kindheit mit beiden Kulturkreisen vertraut, spricht fließend Bosnisch und Türkisch und bewegt sich ganz selbstverständlich in diesen "Parallelwelten", wie sie es nennt. <br /><br />Sema ging bis zu ihrem 15. Lebensjahr in eine türkische Grundschule, bevor sie für drei Jahre die Oberschule in ihrem Heimatland besuchte. Ein Jahr ihres Schullebens erlernte sie intensiv die englische Sprache, was ihr heute, vor allem hier in Deutschland, sehr zugute kommt. Sie entschied sich nach ihrem Abschluss für ein Maschinenbaustudium an einer Universität in Sakarya, einer Provinz im Norden der Türkei. Das kam nicht von ungefähr, denn ihr Vater betreibt einen Maschinenbaubetrieb. Sema sagt von sich selbst: "Ich bin mit Maschinen groß geworden." Zu Beginn ihres Studiums in der Türkei musste sie feststellen, dass sie die einzige Frau unter Männern war. "Die Jungen waren wirklich schockiert und schauten mich ungläubig an", erinnert sich Sema. Nach ihrem Abschluss will sie ihren Vater unterstützen, vielleicht sogar später einmal den Betrieb übernehmen. Um diese Aufgabe bewältigen zu können, absolviert sie derzeit zusätzlich via Internet ein Fernstudium im Bereich Management.<br /><br /><strong>Stolperstein Sächsisch</strong><br /><br />"Ich wollte immer schon nach Europa, denn es ist eine neue Erfahrung für mich. Ich wollte Deutsch lernen, reisen und viele unterschiedliche Leute kennen lernen", erklärt Sema ihr Bestreben, ein Auslandsstudium für ein Semester aufzunehmen. "Aber als ich hierher kam, war ich wirklich geschockt", beschreibt sie ihre Ankunft in Sachsen vor etwa einem halben Jahr. Von der Millionenmetropole am Bosporus gelangte die junge Frau in die überschaubare, sächsische Kleinstadt Mittweida. Der Kulturschock war komplett. Sema hatte die gleichen Studienfächer wie an der Universität in der Türkei und keinerlei Schwierigkeiten, technische Vorgänge und physikalische Formeln zu begreifen. Doch die deutsche Sprache bereitete ihr zu Beginn noch große Schwierigkeiten. "Am Anfang habe ich fast nichts verstanden", gibt die Studentin zu. Professoren und Dozenten, die einen ausgeprägten sächsischen Akzent in ihren Vorlesungen pflegten, brachten die junge Frau bei ihren Bemühungen, etwas zu verstehen, fast zur Verzweiflung. Da half dann auch das Deutsch-Türkische-Wörterbuch, dass sie ständig bei sich hat, nichts mehr. <br /><br />In dem Studiengang an ihrer Heimatuniversität gab es zahlreiche Unterrichtseinheiten auf Englisch. Hier in Deutschland war das aber nicht der Fall. Nicht einmal im Kino gab es englische Untertitel zum Film. "Wenn man etwas sieht, versteht man es besser. Dann ist nicht so viel Deutsch nötig", erklärt Sema, wie sie Filme und Vorlesungsskripte auf ihre Art verstehen konnte. Umso mehr mochte sie aber das Fach "Technisches Englisch", indem sie aufgrund ihrer Vorkenntnisse punkten konnte. Außerdem hat die Studentin in der Türkei bereits ihre Diplomarbeit geschrieben und verteidigt - damit ist sie ihren deutschen Kommilitonen um einiges voraus. Doch Sema war bald klar, dass es ohne einen Deutsch-Kurs am Internationalen Studentenclub der Hochschule Mittweida, dem "Cosmopolitan Club", nicht ging. Dort traf sie auf Studierende unterschiedlicher Nationen, die alle dasselbe Problem hatten. Schnell entwickelten sich daraus Freundschaften, die ihr geholfen haben, die Zeit fernab der Türkei zu bestehen. Mit ihrer Familie telefoniert sie via Internet - und das fast täglich. Im Herbst des vergangenen Jahres heiratete ihre Cousine in der Türkei - ein willkommener Anlass, ihren Lieben daheim einen Besuch abzustatten.<br /><br /><strong>Von Vorurteilen und Zukunftsmusik</strong><br /><br />Hier in Mittweida musste sich Sema erst einmal umstellen: Das Wetter war kalt und nass, die Semesterferien betrugen hier nur zwei Monate statt wie in der Türkei vier, es gab weder ein Meer, noch eine Moschee, noch wurde der türkische Fastenmonat Ramadan hier, wie in ihrem Heimatland üblich, begangen. Stattdessen feierten die Leute Weihnachten und waren verwundert, dass sie als Muslimin kein Kopftuch trug und nicht mit dem Gebetsteppich unterm Arm zur Vorlesung ging. Doch Sema ist in ihrer Weltanschauung offen: "Mir ist egal, ob eine Frau ein Kopftuch trägt oder nicht. Das ist ihre eigene Entscheidung. Ich trage keins." In einem Dönerladen in Mittweida fand sie schließlich auch ihr geliebtes türkisches Essen. Nach einigen Wochen waren die meisten Vorurteile auf beiden Seiten dann beseitigt. Was Sema aber nach wie vor mit der deutschen Mentalität verbindet: "Pünktlich und ordentlich", erklärt sie kopfschüttelnd. So penibel gebe es das in ihrer Heimat nicht.<br /><br />Sema spielt seit über drei Jahren in einem Sportclub in Istanbul aktiv Volleyball und an der Universität in Sakarya Theater. Ihr liebstes Theaterstück ist eine türkische Liebesgeschichte: "Haybeden Gercek Üstü Ask". Nach ihrem Studium könnte sie sich vorstellen, auch bei einem deutschen Arbeitgeber wie Mercedes oder Siemens als Maschinenbauingenieurin tätig zu sein. Aber erst einmal freut sie sich auf ihre Familie und ihre Freunde in der Türkei. Ihren Eltern möchte sie später ein Sommerhaus am Meer kaufen und sie will weiter die Welt bereisen - Europa, Asien, Amerika. Sie hat noch viele Wünsche, weiß aber auch die Voraussetzung dafür genau: "Erst mal muss ich Geld verdienen."<br />]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/sema-colak.html</link>
      <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Freundschaft fürs Leben</title>
      <description><![CDATA[]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/multimedia-einzelansicht/items/burschenschaft-fidentia.html</link>
      <pubDate>Thu, 21 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>&quot;A test of India&quot;</title>
      <description><![CDATA[Der Deutsche Akademische Austauschdienst bietet die Chance auf eine akademische Reise nach Indien: Bei der neuen Aktion des DAAD haben unter anderem Studierende deutscher Hochschulen die Möglichkeit, einen einmonatigen Aufenthalt in einer Hochschule in Indien zu gewinnen. Voraussetzung ist die Teilnahme am Online-Quiz "A Taste of India" und eine Bewerbung beim DAAD. Außerdem sollte der Bewerber volljährig sein und das Abitur oder die Fachhochschulreife erlangt haben. Die Aktion läuft noch bis zum 31. Januar. Es gibt auch andere Preise zu gewinnen, zum Beispiel ein Wochenende in Berlin mit Besuch in der indischen Botschaft. <br /><br />Das Ziel des DAAD ist es, mit diesem Quiz bei Schülern, Studierenden und jungen Wissenschaftlern Interesse für Indien zu wecken und Lust auf einen Studien- oder Forschungsaufenthalt auf dem Subkontinent zu machen. Zudem bietet der besondere Gewinn die Möglichkeit, einfach nach Indien zu gelangen. Der Aufenthalt beinhaltet ein Stipendium zur Teilnahme an einem einmonatigen Sprach- und Landeskundekurs des Programms "Land und Wirtschaft". Der Kurs findet 2010 an einer Hochschule in Indien statt und bietet Hindu-Unterricht, Exkursionen, interkulturelles Training, Vorträge und Workshops an. Außerdem erhält der Gewinner oder die Gewinnerin eine Reisekostenpauschale sowie einen Festbetrag zur Deckung der Aufenthaltskosten.<br /><br /><strong>"Eine virtuelle Reise"</strong><br /><br />Schon im vergangenen Jahr stellte der DAAD eine ähnliche Initiative vor. Auf die Aktion "A New Passage to India" hatten sich über 1.600 Bewerber aus ganz Deutschland gemeldet. Auch damals war die Zielstellung, den akademischen Austausch zwischen Indien und deutschen Hochschulen durch verbesserte Kontakt-und Kooperationsmöglichkeiten zu erweitern. Dieses Mal soll bei "A Taste of India" eine Internetseite mit Quiz die Bewerber aufmerksam machen. "Ein Online-Quiz ist sowohl grafisch als auch informativ sehr anschaulich und ist für Interessierte leicht zugänglich", sagt Susanne Kammüller, Mitarbeiterin des Referats Südasien des DAAD, gegenüber medien-mittweida.de. Auch meint sie, dass "dieses Quiz die Vielfältigkeit des Landes gut darstellt. Der DAAD möchte Werbung für Indien machen und mit dieser Initiative möglichst viele Nachwuchsakademiker zunächst virtuell und später vielleicht auch real auf eine Reise durch Indien schicken."<br /><br /><strong>Der DAAD</strong><br /><br />Der Deutsche Akademische Austauschdienst ist die weltweit größte Förderorganisation. Er unterstützt durch Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern sowie durch Programme und Projekte die internationale Beziehung der deutschen Hochschulen mit dem Ausland. Mit über 250 speziellen Programmen fördert die Organisation zahlreiche Studenten, Schüler, Praktikanten, Gastdozenten oder hilft bei der Verbesserung von Hochschulen auf der ganzen Welt.<br /><br /><strong>Link:</strong> <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.a-taste-of-india.de/">http://www.a-taste-of-india.de</a><br />]]></description>
      <link>http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/a-taste-of-india.html</link>
      <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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